Geothermie-BI vernetzen sich
Vertreter vom Starnberger See und Schaidt trafen sich mit Duttweilern (in Landau)
Vertreter der Bürgerinitiative (BI) vom Starnberger See haben sich sich einen Eindruck vom Kraftwerk in Landau verschafft. Dort trafen sie auch die Vertreter der BI aus Schaidt und Duttweiler, darunter Ortsvorsteher Gerhard Syring-Lingenfelder. Am Starnberger See soll das größte Geothermiekraftwerk (Mittel-)Europas gebaut werden, auch dort wehren sich die Bürger gegen die Anlage.
Mit ihren Messgeräten haben sie den Lärm gemessen und aufgezeichnet. Auch die Schaidter haben sich erstmals ein Bild von dem verschafft, was auf sie zukommen wird. In Schaidt soll das Kraftwerk in einem Industriegebiet gebaut werden, das aber direkt an die Wohnbebauung anschließt, ähnliche Vehältnisse wie in Duttweiler.
Die Gruppe hat sich auch mit Erdbebengeschädigten aus Landau getroffen und die Gebäudeschäden begutachtet. Die beiden Geschäftsleute berichteten von dem schleppenden Verlauf der Schadensregulierung. Besonders hellhörig wurden sie, als ein Bewohner berichtete, dass im Sommer an ein Schlafen bei offenem Fenster nicht mehr zu denken ist und geruhsames Entspannen auf der Terrasse der Vergangenheit angehört, obwohl das Kraftwerk in 700 Metern Entfernung liegt.
Für die Duttweilerer war es befriedigend, dass sie jetzt Menschen kennen, die ihre Sorgen sehr gut verstehen und nachvollziehen können. Für die Zukunft wollen die BI’s noch enger zusammenarbeiten und mit gemeinsamen Aktionen bei der Politik für ihre Ziele werben.
Geothermie-Gegner formieren sich
Beginn einer Sammlung
von Bürgerprotesten, Bürgerinitiativen, Interessengemeinschaften
und umsichtigen, verantwortungsvollen Gemeinde-Vertretungen,
die die Risiken der Geothermie nicht vorbehaltlos tragen wollen.
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Haßloch
Mi., den 30. Jun. 2010 um 15:23 Uhr
Am vergangenen Mittwoch hat sich die Bürgerinitiative Geothermie im Naturfreundehaus gegründet, um sich für die Hasslocher Bürger einzusetzen und entsprechende Aufklärung über die Geothermie zu betreiben.
Laufzorn (Oberhaching / Grünwald) München
Bürgerinitiative - Interessengemeinschaft
geothermie-laufzorn
Brühl
Stellungnahme der FW zur Geothermie in Brühl
Man hat uns von der Verwaltung, sprich Bürgermeister, im Eilverfahren eine Bauvoranfrage vorgelegt, die – meiner Erinnerung nach – damals im Gemeinderat einstimmig ihre Zustimmung fand. Allerdings wusste zu diesem Zeitpunkt kein Ratsmitglied, wie solch ein Geothermie-Werk aussieht, bzw. was da in die Landschaft gestellt werden soll – von der Lautstärke ganz zu schweigen.
Die Besichtungsfahrt nach Landau, fünf Wochen nach der Bauvoranfrage, hat mich und meine Fraktion gewaltig beeindruckt. Leider negativ.
Wenn jetzt noch das erwiesenermaßen viel größere Risiko von Erdstößen bzw. Erdbeben, die durch die Tiefenbohrungen entstehen können, hinzukommt, sollten wir im Gemeinderat umdenken und keine Bohrtürme aufstellen lassen.
Freie Wähler / Brühl – Rohrhof e.V.
Bürgerinitiative gegründet: www.geothermie-bruehl.info
Am Rimsinger Ei – Grosse Vorbehalte gegen Geothermie-Kraftwerk
Oberrimsingen, Breisach - Ortschaftsrat legt einen Forderungskatalog vor
Der Ortschaftsrat betonte, dass die Zustimmung “vorerst keine weiteren Zugeständnisse auf mögliche Bohrungen oder den Bau von Anlagen jeglicher Art” bedeute.
Außerdem wurde ein Forderungskatalog erstellt, für den Fall, dass das Untersuchungsergebnis eine geothermische Nutzung empfehlen sollte.
Gefordert werden beispielsweise eine unabhängige Risikoanalyse, die Darstellung von Umwelteinflüssen und die Klärung, wer bei Schäden haftet.
18. Januar 2010
Badische Zeitung
Bürgerinitiative gegründet: BGST Breisach
Kraftwerk Steinweiler könnte scheitern - (siehe auch “Der Gänsefuss“)
Konzessionsträger ist dort die Firma Evonik
Nach den Beben in Landau sieht es jedoch momentan danach aus, dass der Gemeinderat einen entsprechenden Bebauungsplan ablehnen wird.
In einem Kommentar hat die Rheinpfalz das Ergebnis kritisiert, aber auch darauf hingewiesen. dass sich in Landau zurzeit eine andere Firma, deren Versicherung und beauftragte Gutachter uneinsichtig und wenig kulant zeigen, obwohl es für sie um vergleichsweise geringe Summen geht. Das bleibt bei den Bürgern hängen.
13.Januar 2010
duttweiler.de/d100113a
Leserbrief zum Kraftwerk in Steinweiler
“… Evonik hat uns nichts außer Risiken geboten, im Gegenteil, man hat den Eindruck gewinnen können, dass wir dankbar sein müssen, dass Evonik uns ein Geothermiekraftwerk „schenken” will. Selbstverständlich ganz ohne Eigennutz. Aber wir leben nicht mehr in der Antike, wir fallen nicht auf jedes hölzerne Pferd herein!” duttweiler.de/d100119
Ein weiterer Leserbrief:
“…Höchste Erträge privatisiert auf der einen Seite und Risiken einseitig verlagert auf die Bürger, da muss man sich höflich bedanken und die Karawane bitten, schnellstens weiterzuziehen.”
duttweiler.de/d100120
Gründung der Bürgerinitiative Geothermie Steinweiler (BIGS) am 4. Februar 2010
Auch in Schaidt Bürgerinitiative gegründet (Landkreis Germersheim)
Geo Energy aus Karlsruhe will im Gewerbegebiet Schaidt ein Geothermiekraftwerk bauen
Sorgen bereitet den Schaidtern die Gefahr von Erdbeben und der erwartete Lärm bei Bau und Betrieb des Kraftwerks. Beraten wird die Initiative von Rechtsanwalt Roger Roth, der in Landau in Hörweite des Kraftwerks wohnt. Roth sprach von „brutal viel Geld”, um das es bei der Geothermie gehe. Nur die beteiligten Unternehmen würden profitieren, nicht die Gemeinden und Bürger.
13.Januar 2010
duttweiler.de/d100115
Website der Scheidter Bügerinitiative – schaidt-bewegt
Duttweiler erhebt Einspruch
Die Bürgerinitiative befürchtet eine dauerhafte Lärmbelastung durch das Brummen eines Erdwärme-Kraftwerks und fordert, auch Alternativ-Standorte zu prüfen.
11. Januar 2010
duttweiler.de/d100111a.
14. Januar 2010
Verbandsbürgermeister hatte leider keine Zeit, um die Bürgerinitiative Geothermie aus Duttweiler zu empfangen. Eine Abordnung von 19 Bürgern, darunter Ortsvorsteher Gerhard Syring-Lingenfelder, hat ihre 380 Einsprüche gegen die Änderung des Flächennutzungsplans dann beim zuständigen stellvertretenden Leiters des Bauamts abgegeben.
Gleichzeitig hat die Bürgerinitiative in Briefen an die Landesregierung, Saatskanzlei und Abgeordnete noch einmal um Unterstützung für ihr Anliegen gebeten.
duttweiler.de/d100114
Bernried – Starnberger See – Bürgerinitiative erhebt Einspruch
…nachdem diese Art der Energieversorgung immer stärker vorangetrieben wird, obwohl die zum Teil erheblichen Unklarheiten noch immer nicht ausgeräumt sind, wünschen wir eine Überprüfung des Vorhabens in angemessener Art.
26. Dezember 2009
alternative-energiequellen.info
Verein Bürgerinitiative Schutz Westufer Starnberger See
zum Verein
Bienwald – Geothermiekraftwerk gestoppt wegen Naturschutzgebiet
In einem Artikel berichtet die Rheinpfalz über Pläne der Fa. Geoenergy, auch im Bienwald Geothermiekraftwerke zu errichten. Da es sich in diesem Bereich um ein Naturschutzgebiet handelt, hat Landrat Fritz Brechtel diesen Plänen eine klare Absage erteilt.
Laut EU Richtlinien nicht möglich!
30. November 2009
Landau - Erdbebengeschädigte unzufrieden
Interessengemeinschaft gegründet – Forderung nach einer Umkehr der Beweislast
14. November 2009
Die Rheinpfalz berichtete
Nachricht an BIf UNAE aus Landau:
“Wir und unsere Nachbarn in der Werner-Heisenberg-Str. sind durch die Erdbeben der Geothermie geschädigt. Insgesamt sind ca. 50 Schadensmeldungen eingegangen. Am 14.11.09 war ein Bericht über uns in der Rheinpfalz. Wir kämpfen mit geo x und deren Versicherung.”
Bürgerinitiative – IG Landau
zur Seite
Windach – Ammersee
Geothermie-Anlagen, die nur die Stromgewinnung im Auge haben, profitieren offensichtlich von einem Geburtsfehler des EEG
Unter nachhaltiger Nutzung der Geothermie versteht der Bund Naturschutz, wie oben ausgeführt, etwas ganz anderes.
18. Mai 2009
Stellungnahme vom Bund Naturschutz Bayern e.V.
Lustadt – Geothermiekraftwerk auf Eis
Auch in Lustadt soll ein Geothermiekraftwerk gebaut werden. Die HotRock Erdwärmekraftwerke GmbH, Karlsruhe, will in Lustadt eine Geothermieanlage zur Stromerzeugung bauen. Bereits am 2. September hatte der Verbandsgemeinderat entschieden, sein Einvernehmen nicht zu erteilen, solange die Ursachen des Erdbebens in Landau nicht geklärt sind. Da keine neuen Erkenntnisse vorliegen, wird diese Entscheidung aufrecht erhalten.
Bohrung wird vorerst nicht zugelassen
Dierbach stoppt Geothermie-Kraftwerk
Aufgrund des neuerlichen Erdbebens in Landau, das dem Betrieb des Geothermie-Kraftwerks zugeschrieben wird, legt Dierbach die Pläne für ein eigenes Kraftwerk vorläufig auf Eis.
Wenn die Risiken zu groß sind, verzichten wir”, sagte Ortsbürgermeister Heinz Stadler.
Beben auch in Dierbach und damit Schäden an den Häusern, eine Wertminderung der Immobilien durch den Bau des Kraftwerks, das schnelle Geld für die „Goldgräber-Firma” und wenig Nutzen für Dierbach und mangelnde Bürgerbeteiligung an der Entscheidung – das waren die Kritikpunkte.
„Für mich ist es mittlerweile eine Bedrohung wie ein Atomkraftwerk”, befand eine Bürgerin.
17. September 2009
duttweiler.de/d090917a
Am 4. Januar 2010 berichtete Die Rheinpfalz von dem Projekt “Unser Dorf hat Zukunft” (Den Bernriedern wird das bekannt vorkommen)
und davon, dass Dierbach sich finanzielle Mittel beschaffen müsse. Eines dieser Mittel sei das geplante Geothermie-Kraftwerk. Das Geothermie-Kraftwerk – über dessen finanzielle Vorteile für die Gemeinde bisher nichts verlautbar wurde – (Auch das erinnert an Bernried) ruht seit den Ereignissen in Landau.
Streithema in Unterschleissheim Geothermie – ein finanzielles Desaster?
83 Fragen, CSU-Stadtrat Friedrich Kiener hatte gezählt, haben die Freien Bürger zusammengestellt. Genug, so die Ansicht der CSU-Fraktion, um das Ansehen des Geothermie-Projektes im Allgemeinen und der Aktiengesellschaft im Speziellen nachhaltig zu beschädigen.
2. November 2009
myheimat.de/unterschleissheim/geothermie
Eine Stellungnahme zum Geothermie-Projekt vom 5.12.2008
myheimat.de/unterschleissheim/politik/stellungnahme
Schorndorf - Bürger und Stadt erwarten ein klares Signal
In Schondorf senkt sich die Oberfläche nach einer Geothermie-Bohrung. Es gibt große Schäden an einer Schule, die aufgrund der immer größer werdenden Risse vor der Schließung steht, wenn die Sanierungsmaßnahmen des Landratsamts nicht erfolgreich verlaufen. Und auch Privatgebäude sind in größerem Ausmaß betroffen.
Bitte prüfen Sie unsere Anregungen in der Landesregierung. Bürger, Gemeinderat und Verwaltung der Stadt Schorndorf erwarten ein klares Signal, dass in Zukunft die Sicherheit absoluten Vorrang bei der Genehmigung von Geothermie-Bohrungen hat und dass das Land alles veranlasst, um weitere Schäden in unserer Stadt zu vermeiden.
http://www.schorndorf.de
Staufen
Seit Ende 2007 hebt sich nach Geothermiebohrungen die historische Altstadt im Schnitt um einen Zentimeter pro Monat an, an einigen Stellen bisher insgesamt 16 Zentimeter – und der Quellvorgang hält linear an.
Schäden bisher 227 private Häuser, 7 städt. Gebäude (Das Rathaus muss jetzt zum Teil abgerissen werden) .
Hier hilft nur noch die Bürgerinitiative: “Wir halten Staufen zusammen”
Spenden:
wir-halten-staufen-zusammen


BI … Starnberger See e.V.
Der Gänsefuß