Energie aus deutschen Erdbebenzonen

Zwischen Ostthüringen und Tschechien erstreckt sich eine der seismisch aktivsten Regionen in Mitteleuropa – der sogenannte Egergraben. Geowissenschaftler Horst Kämpf vom Potsdamer Geoforschungszentrum sieht deshalb im Dreiländereck zwischen Sachsen, Bayern und Thüringen das Potential, Energie aus Erdwärme zu gewinnen. Jedes Jahr schwanke die Erde in der Region unzählige Male, doch der Ausschlag auf der Richterskala sei meist so niedrig, dass die Menschen es nicht spüren….
(Anmerkung admin: Bei Erdbeben oder vulkanischer Aktivität kommen mehr Gase aus tieferen Schichten an die Erdoberfläche als sonst)

“Für uns als Wissenschaftler ist das Gebiet ein großes Naturlabor.”

Bei der Ursachenforschung um die Gründe für das starke Aufkommen von Magma und den damit verbundenen Erdstößen bewegen sich die Experten noch im Halbdunkel.
Bisher scheint nur klar zu sein, dass unterirdische CO2-reiche Gase zusammen mit dem heißen Magma in höher gelegene Erdschichten aufsteigen.
(Anmerkung admin: Ein Gas, das zu mehr als 99 Prozent aus Kohlendioxid besteht)
ftd – Artikel lesen

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Kommentar

Endlich wird daran gearbeitet, wie man CO2 aus tiefen Erdschichten fördern könnte, denn bei dem ständigen Kampf der Gesellschaft gegen den CO2-Ausstoß ist zu befürchten, daß es davon bald nichts mehr geben wird. Schließlich wird CO2 (zusammen mit Wasser) von den Pflanzen gebraucht. Wie sonst sollten sie über die Photosynthese ihre Kohlenwasserstoff-Verbindungen aufbauen und den unter anderem auch für uns so wichtigen Sauerstoff freisetzen können?

Natürlich ist der Artikel ein Faschingsscherz!

Gar kein Faschingsscherz dagegen ist aber leider, daß die mit größtem Enthusiasmus geplanten Geothermieprojekte in Oberbayern nur 10% der geförderten Wärme in minimale Anteile an unserem Strombedarf verwandeln können. Den Hauptteil der Wärme befördern solche Anlagen als wesentlichen Anteil an der Klimaerwärmung in die Luft und das wohlgemerkt mit staatlicher Förderung dem Kampf gegen die CO2-Freisetzung entgegengesetzt.

Hermann Edelmann, Dipl. Ing (Physik)

Erfolgsversprechendes Wachstums-Beschleunigungs-Gesetz 2010

alternativ:

Affenkraftwerke – (Achtung Satire!)
(eine zukunfsorientierte Biotechnologie zur ökologischen Energiegewinnung)

Wieso gibt’s die nicht schon längst?
Affenkraftwerke stoßen bei vielen Menschen auf Unverständnis und moralische Zweifel.

Dem soll hier entgegengestellt werden,
dass die Affen nicht gequält werden, denn sie sind ja auf Drogen und merken daher gar nichts,
dass die verschmutzte Umwelt erheblich entlastet wird,
dass wir der Wirtschaft durch billigen Strom zu einem Vorschub verhelfen, der
letztlich tausenden von Menschen einen Arbeitsplatz beschert,
dass durch Dritteweltkraftwerke nicht nur den Kraftwerklern, sondern auch ihren
Angehörigen nachhaltig geholfen wird und
dass in der Bibel steht, man solle sich die Erde Untertan machen.

Weitere Informationen zu Affenkraftwerken:
http://de.uncyclopedia.org/wiki/Affenkraft

Eines der ältesten globalen Umweltabkommen

Der 2. Februar war Welt-Feuchtgebietstag.
Begangen wird der Tag seit 13 Jahren um eines der ältesten globalen Umweltabkommen zu feiern: Die Ramsar-Konvention wurde 1971 in der gleichnamigen iranischen Stadt als “Konvention über Feuchtgebiete internationaler Bedeutung” beschlossen.

Im Jahr 2010 steht der Tag wenige Wochen nach dem Weltklimagipfel in Kopenhagen und mitten im Jahr der Biodiversität unter dem Motto
“Caring for Wetlands – an answer to climate change”.

Der Schutz der Feuchtgebiete ist auch ein Dienst für das Klima.
Vom Wattenmeer und den Boddengewässern, über Fließgewässer, Auen, Seen, Weiher, Teiche, Tümpel, Moore und Sümpfe: Feuchtgebiete sind nicht nur “Hot Spots” der biologischen Vielfalt, sondern kommen dem Menschen vielfach zugute, zum Beispiel als Hochwasserschutz und bei der Grundwasserneubildung,
sagt Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz (BfN).
“Neben ihrer wichtigen ökologischen Funktion spielen sie auch als Kohlenstoffsenken eine bedeutsame Rolle.“

So übertreffen zum Beispiel Moore mit ihrem “Kohlenstoff-Hunger” sogar Wälder.
Von einst etwa 500.000 Hektar Hochmoorfläche in Deutschland sind heute jedoch nur noch 30.000 Hektar übrig geblieben. In ganz anderer Hinsicht sind Auen “eine Antwort” auf den Klimawandel: Intakte Auenlandschaften sind anpassungsfähig an wechselnde Wasserverhältnisse von Überschwemmungen bis zu Trockenheit. Und deshalb ein Wichtiger Puffer der Folgen des Klimawandels, die sich in zunehmenden Überflutungen und Niedrigwasserperioden widerspiegeln.

Die Ramsar-Konvention hat das Ziel Feuchtgebiete weltweit zu erhalten und zerstörte Gebiete wiederherzustellen. Unterzeichnet wurde die Konvention von 159 Staaten.
wir-klimaretter.de-weltfeuchtgebietstag

Mehr Informationen zur Ramsar-Konvention, Bundesministerium Umwelt, Naturschutz
http://www.bmu.de/naturschutz


Siehe auchRegional

u.a.
Kulturlandschaft, Wald und Regenmoore… / Kolumne
Moore sind CO2-Senken, wie Meere.
Werden Moore zerstört geben sie ihr gespeichertes CO2 an die Umwelt ab.

Naturschutz – Bernried und Umgebung
Moor-Entwicklungskonzept usw.

Geothermie-Kraftwerk eine Gefahr für den Starnberger See ?

In eigener Sache

Die meisten von uns werden wohl an den Verursacher Mensch am Klimawandel glauben, die Meisten von uns halten vermutlich CO2 für den Verursacher….

Ganz so, wie es der Weltklimarat und ein Teil der Wissenschaftler uns wissen lassen.

Diese Website beschäftigt sich nicht direkt mit dem Klimawandel, auch wenn die Untersuchung alternativer Energien direkt damit in Zusammenhang zu stehen scheint.

Gegründet hat sich die Bürgerinitiative aus einem ganz konkreten Anlass:
Ein geplantes Kraftwerk vor unserer Haustür. Und selbstverständlich wollen wir sowohl die Technologie, die bis heute im Forschungsstadium steckt, als auch den Standort hinterfragen.

Wir versuchen dies so objektiv wie nur möglich zu betreiben. Aber es bleibt immer wieder die Standardfrage: Und was wollt ihr sonst gegen den Klimawandel tun?

Dabei stellt sich diese Frage so nicht für jeden von uns. Mein Nachbar betreibt Fotovoltaik und er produziert mit dieser regenerativen Energie mehr Strom, als er verbrauchen kann. Ein anderer hat ein 0-Energiehaus und der Nächste möchte die Oberflächen-Geothermie nutzen.
Gemeinsam denken wir über eine Biogasanlage nach. Denn wir sind hier inmitten von landwirtschaftlich genutzten Flächen.

Nur es dauert ein wenig, bis wir unsere Alternativen vorstellen können. Schliesslich gibt es uns noch nicht sehr lange. Aber sie werden folgen. Wir haben durchaus den Anspruch Alternativen für unsere Region zu erarbeiten, die Umweltverträglichkeit und Unabhängigkeit vereinen sollen.

Wir bitten unsere Leser nur noch um ein wenig Geduld.