Der letzte Strohhalm

Hot-Dry-Rock in Mauerstetten

MAUERSTETTEN (AZ) | 04.06.2010 20:33 UHR

Geothermie: Bohrfeld soll weiter genutzt werden

Mit weiteren Schritten auf dem Geothermie-Bohrfeld zwischen Kaufbeuren und Mauerstetten (Ostallgäu) ist im Spätsommer zu rechnen. «Dass wir weitermachen, ist sicher. Noch sondieren wir die optimale Nutzungsart», so Curd Bems, Geschäftsführer der Betreiberfirma Exorka (München).

Damit werden auch künftig Chancen gesehen, an dieser Stelle Energie aus dem Erdinnern nutzbar zu machen. Die Anlage war vorerst still gelegt worden, nachdem sich die Schüttung des heißen Tiefenwassers als nicht ausreichend herausgestellt hatte. Das heißt, das Tiefenwasser hat zwar eine für die Stromerzeugung und Fernwärmenutzung ausreichende Temperatur, ist jedoch nicht in ausreichender Fließmenge vorhanden. Rund 20 Millionen Euro hat Exorka nach eigenen Angaben bisher in die Suche nach heißem Tiefenwasser an dieser Stelle gesteckt. (avu)
Allgäu-Rundschau

Bereits am 1. Dezember 2009 berichtete die Allgäuer-Rundschau:
Die Betreiberfirma Exorka prüft derzeit die Möglichkeiten für ein sogenanntes petrothermales System. Nachdem heißes Tiefenwasser aufgrund der zu geringen Schüttungsmengen nicht gefördert werden konnte (wir berichteten), plant das Unternehmen nun, mit dieser Methode die Energie des heißen, aber trockenen Gesteins zu nutzen.
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weltweit nicht ein funktionierendes Kraftwerk

Die Technik des petrothermalen Systems (Hot Dry Rock) steckt positiv ausgedrückt in den Kinderschuhen. Bislang gibt es weltweit nicht ein funktionierendes Kraftwerk, das nach dem Hot Dry Rock Verfahren arbeitet, wie Ingrid Stober vom Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau in Freiburg erläuterte.

Die Hot-Dry-Rock-Technologie: Man treibt Bohrungen in heisse Gesteinsschichten und pumpt mit so hohem Druck Wasser hinein, dass sich Risse im Gestein bilden. Dabei können Erdbeben ausgelöst werden.
Diese Technologie wurde in Basel und in Kalifornien in The Geysers verfolgt und nach den Erdbeben in Basel eingestellt. Auch in Australien – weitab von jeder Besiedlung – ist bisher kein HDR-Kraftwerk ans Netz gegangen. (info)

Der Übergang vom hydrothermalen System zum petrothermalen System ist allerdings fliessend. Die klassische Definition des HDR-verfahrens, die von einem heissen und (fast vollständig) trockenem Grundgebirge ausging, ist auf Grund der Erkenntnisse aus vielen Tiefbohrungen heute nicht mehr haltbar. Einvernehmen besteht aber darüber, dass man von “HDR”-Verfahren sprechen kann, wenn eine Bohrung keine wirtschaftlich relevante Schüttung liefern kann (wie in Mauerstetten), und Stimulationsmassnahmen notwendig sind, um Fliesswege zu schaffen.

Hot-Dry-Rock-Systeme (HDR), auch Deep Heat Mining (DHM), Hot Wet Rock (HWR), Hot Fractured Rock (HFR) oder Stimulated Geothermal Systems (SGS). Der umfassende Begriff ist Enhanced Geothermal Systems (EGS). Es handelt sich hierbei um eine Energiegewinnung aus dem Gestein selbst; sie ist also weitgehend unabhängig von wasserführenden Strukturen. Das heiße Gestein wird dabei als Wärmetauscher genutzt. (petrothermale Systeme)

Geographische Lage

Mauerstetten 47°52’59.42 N
Bernried 47°52’24.46 N

x
Mauerstetten liegt also geographisch ungefähr auf der gleichen Breite wie Bernried. Demzufolge liegt die nach Süden hin absinkende Malmschicht in ca. gleicher Tiefe.
„Irgendwo zwischen Unterhaching und Mauerstetten ist die Grenze, wo’s funktioniert und wo nicht“, meint Dipl. Ing. für Bauwesen und Geotechnik, Stephan Hild.

Projekt Fördertemperatur Nutzung Fündigkeit
Mauerstetten 125°C
in 4.545 m Tiefe
Wärme/Strom Nicht fündig
Schüttung zu gering

R.F-J.

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zum Projekt Mauerstetten aus Geothermiekompetenz.de (GGSC Augsburg)

Auftraggeber: Exorka GmbH (Geothermie Allgäu)

Auftragnehmer: Erdwerk GmbH (Achim Schubert)
Tätigkeiten: geologische Vorstudie, geologisch-technische Detailbewertung

Auftragnehmer: [GGSC] (Gassner)
Tätigkeiten: Wirtschaftlichkeitssimulationen, Finanzierungskonzepte, Beteiligungsverhandlungen, Vertragsprüfungen, Versicherungskonzepte

Auftragnehmer: gec-co Global Engineering & Consulting-Company GmbH
Tätigkeiten: technisches Projektmanagement

Tutzing und die Geothermie

Gemäß Starnberger SZ vom 19.05.2010

sollen bereits im Juni 2010 die Gemeinderäte der chronisch klammen Gemeinde Tutzing, der nicht viel besser gestellten Gemeinde Feldafing und der als reich geltenden Gemeinde Pöcking die Planung eines eigenen Geothermie-Kraftwerks zwischen Feldafing und Tutzing beschließen, Neben der Stromerzeugung ist ein eigenes Fernwärmenetz von Tutzing über Feldafing bis Pöcking geplant.

Das Ganze (warum?) in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bernried, die nach Aussage von Bürgermeister Steigenberger die Fernwärmeversorgung als (freiwillige!) kommunale Aufgabe ansieht.
Er begeistert sich für eine angeblich regenerative Energiequelle, die vermutlich nach 20 bis 30 Jahren wieder erschöpft ist.

Ausgehend von der Gemeinde Tutzing, die nach einschlägigen Presseberichten nicht einmal mehr in der Lage ist, ihre kommunalen Pflichtaufgaben wie Schul- und Kindergartenbau, Straßen- und Gehsteigbau usw. nachzukommen, stellt sich die Frage, warum sich hier die finanziell äußerst schwache Gemeinde Tutzing für ein solches Vorhaben mit unabsehbaren finanziellen Risiken begeistern lässt.

Den Gemeinderäten sei empfohlen, sich über die finanzielle Situation der Gemeinde Unterhaching mit ihrem Geothermie-Kraftwerk kundig zu machen, bevor sie solche Aufgaben freiwillig übernehmen. Auch sollten die Gemeinderäte sämtliche ihnen zur Verfügung stehenden Informationen der Bürgerinitiative zum Schutz des Westufers des Starnberger Sees nutzen und keinen Cent in solche Planungen investieren.
Auch ein zwischen Tutzing und Feldafing geplantes Geothermie-Kraftwerk müsste – um überhaupt gebaut werden zu können – den hochsubventionierten Geothermiestrom erzeugen.

Ein solches Geothermie-Kraftwerk würde grundsätzlich die gleichen Risiken wie das geplante Geothermie-Kraftwerk Bernried für die betroffenen Gemeinden mit sich bringen. Ein Geothermie-Kraftwerk in der wertvollen Landschaft zwischen Tutzing und Feldafing wäre ebenso fehl am Platz wie zwischen Bernried, Kampberg und Unterzeismering.
Die Erdbebengefahr kann zunächst nicht geringer eingestuft werden als beim Kraftwerk Bernried.

Anders als im Fall Bernried kann aber hier von den Gemeindebürgern der betroffenen Gemeinden politisch noch Einfluss auf die Gemeinderäte genommen werden, sich frühzeitig von solchen unrealistischen Planungen zu verabschieden.
Der Aufbau einer wirtschaftlichen Fernwärmeversorgung für die betroffenen drei Gemeinden ohne die Möglichkeit des Anschlusszwanges ist von vorne herein zum Scheitern verurteilt.
Die Erzeugung von Fernwärme erscheint hier, wie auch in Bernried, nur vorgeschoben, um Akzeptanz in der Bevölkerung für die für den Betreiber ausschließlich interessante hochsubventionierte Stromerzeugung zu erreichen. Der Nutzen einer Stromerzeugung aus Geothermie steht in keinem Verhältnis zu den damit verbundenen Risiken für die betroffenen Gemeinden.

Wie auch in Bernried ist zu befürchten, dass die Gemeinderäte völlig unzureichend über Chancen und Risiken von Geothermie-Kraftwerken in dieser Größenordnung informiert sind und sich von potentiellen lnvestoren begeistern lassen, die ausschließlich ihren Gewinn im Auge haben.

Bürgermeister und Gemeinderäte sollten sich aber ausschließlich um das Wohl ihrer Bürger kümmern, deren offensichtliche Desinteresse an der Informationsveranstaltung in Tutzing am 06.05.2010 lässt Schlimmes befürchten.

RA Andreas Chowanetz


Zur Akzeptanz der Gemeinden

Das Schema:
Der private Kraftwerksbetreiber bezieht die Gemeinde mit ein.
Zum Beispiel mit dem Versprechen auf billige Fernwärme sowie in Aussicht gestellte Gewerbesteuereinnahmen.
Dafür übernimmt die Gemeinde die Bürgschaft für die notwendigen Kredite. (Unterhaching z.B. 70 Mio EUR Bürgschaft für die Unterhaching GmbH & Co KG)
Der Kraftwerksbetreiber gründet im Gegenzug eine GmbH. (Damit er nicht haften muss?)

Dazu der Steuerfachmann:

“Warum sollte eine Gemeinde so etwas Dummes tun?”


R.F-J.

Hot-Dry-Rock made by ENRO

Die börsennotierte ENRO gehört zu 70% Karlheinz Bund. (früher Chef des Essener Steinkohlenkraftwerks-Betreibers Steag, Chef der Essener Ruhrkohle)
ENRO Energie SE beabsichtigt in den drei Ländern Saarland, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen jeweils einen Konvoi zu bauen aus voraussichtlich sechs einzelnen Kraftwerken zur Stromerzeugung und Wärmelieferung auf der Basis Tiefengeothermie.

Das Einheitskraftwerk – ‘GK 12′ – hat eine Leistung von 12 MW.
Es baut sich auf vier Tiefbohrungen auf, die ca. 5.000 Meter tief gehen, um ausreichend hohe Temperaturen zu erreichen. Dieses Kraftwerk wird durch ENRO als Standardkraftwerk an vielen Standorten eingesetzt werden.
http://www.rohstoff-welt.de/news/artikel.php?sid=16082

Wie funktionieren die Geothermie-Kraftwerke von ENRO Energie?
Wie Karlheinz Bund im Redaktionsgespräch erklärte, greifen seine Kraftwerke die Wärme aus Tiefen von 4000 bis 5000 Metern ab. Dort herrschen Temperaturen von ca. 170 Grad Celsius. Zwei Bohrungen werden vorgenommen.
In eines der Bohrlöcher wird kaltes Wasser gepumpt. In 4000 Metern Tiefe wird es über Risse im Gestein fein verteilt und dadurch erwärmt. Das Wasser wird dann ins zweite Bohrloch geführt und nach oben gepumpt, wo ein Wärmetauscher und eine Dampfturbine betrieben werden. Die Technik habe wenig mit herkömmlichen Wärmepumpen für den Hausgebrauch zu tun, sie orientiere sich an Erdöl-Bohrungen. ENRO Energie arbeite deshalb auch mit Weatherford International zusammen, der viertgrößten Erdöl-Bohr-Firma.
http://www.sr-online.de/nachrichten/740/1019917.html
Ein Multi-Riss-System, das zu den Hot Dry Rock-Verfahren gehört.

Australien übt Hot-Dry-Rock ca. 500 km von Städten entfernt, um Erfahrungen mit der Beherrschung und Vermeidung von Erdbeben zu sammeln.
http://www.alternative-energiequellen.info/alternative_db/wordpress/?p=1851
In Kalifornien und Basel wurden die Hot-Dry-Rock-Verfahren wegen der Beben eingestellt.
similar project was shut down because of the earthquakes it generated
In Deutschland sollen also gleich ganze “Konvois” dieser “Erdbeben-Forschungs-Kraftwerke” entstehen.

Betriebszeit auf  20 Jahre ausgelegt = Förderungsdauer durch den Steuerzahler
http://www.alternative-energiequellen.info/alternative_db/wordpress/?p=2391

Rexon Ltd. hat es übernommen, den Eigenkapitalanteil der Investitionssumme zu akquirieren.
Hinzu kommen die flankierenden Maßnahmen der Deutschen Bundesregierung in Form des EEG (EnergieEinspeisungs-Gesetz), Abnahmepreise über 20 Jahre zu garantieren und somit Investitionen in ihrer Risikoanalyse positiv beurteilen zu lassen.
Info Das EEG und wie aus Atomstrom “Biostrom” wird

Eines der ältesten globalen Umweltabkommen

Der 2. Februar war Welt-Feuchtgebietstag.
Begangen wird der Tag seit 13 Jahren um eines der ältesten globalen Umweltabkommen zu feiern: Die Ramsar-Konvention wurde 1971 in der gleichnamigen iranischen Stadt als “Konvention über Feuchtgebiete internationaler Bedeutung” beschlossen.

Im Jahr 2010 steht der Tag wenige Wochen nach dem Weltklimagipfel in Kopenhagen und mitten im Jahr der Biodiversität unter dem Motto
“Caring for Wetlands – an answer to climate change”.

Der Schutz der Feuchtgebiete ist auch ein Dienst für das Klima.
Vom Wattenmeer und den Boddengewässern, über Fließgewässer, Auen, Seen, Weiher, Teiche, Tümpel, Moore und Sümpfe: Feuchtgebiete sind nicht nur “Hot Spots” der biologischen Vielfalt, sondern kommen dem Menschen vielfach zugute, zum Beispiel als Hochwasserschutz und bei der Grundwasserneubildung,
sagt Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz (BfN).
“Neben ihrer wichtigen ökologischen Funktion spielen sie auch als Kohlenstoffsenken eine bedeutsame Rolle.“

So übertreffen zum Beispiel Moore mit ihrem “Kohlenstoff-Hunger” sogar Wälder.
Von einst etwa 500.000 Hektar Hochmoorfläche in Deutschland sind heute jedoch nur noch 30.000 Hektar übrig geblieben. In ganz anderer Hinsicht sind Auen “eine Antwort” auf den Klimawandel: Intakte Auenlandschaften sind anpassungsfähig an wechselnde Wasserverhältnisse von Überschwemmungen bis zu Trockenheit. Und deshalb ein Wichtiger Puffer der Folgen des Klimawandels, die sich in zunehmenden Überflutungen und Niedrigwasserperioden widerspiegeln.

Die Ramsar-Konvention hat das Ziel Feuchtgebiete weltweit zu erhalten und zerstörte Gebiete wiederherzustellen. Unterzeichnet wurde die Konvention von 159 Staaten.
wir-klimaretter.de-weltfeuchtgebietstag

Mehr Informationen zur Ramsar-Konvention, Bundesministerium Umwelt, Naturschutz
http://www.bmu.de/naturschutz


Siehe auchRegional

u.a.
Kulturlandschaft, Wald und Regenmoore… / Kolumne
Moore sind CO2-Senken, wie Meere.
Werden Moore zerstört geben sie ihr gespeichertes CO2 an die Umwelt ab.

Naturschutz – Bernried und Umgebung
Moor-Entwicklungskonzept usw.

Geothermie-Kraftwerk eine Gefahr für den Starnberger See ?

Lärm-Messung / Miniaturmodell des Bernrieder Kraftwerks in Landau

Am 28.Januar besuchten Vertreter der Bürgerinitative für umweltfreundliche und nachhaltige Nutzung alternativer Energiequellen das Geothermiekraftwerk in Landau i.d.Pfalz. (Mit vor Ort waren auch Vertreter der BI Schaidt und der BI Duttweiler)
Das Kraftwerk Landau ist das einzige in Deutschland in Betrieb befindliche Geothermiekraftwerk mit einer vergleichbaren Lüfterkühlung.
Durch die Stromerzeugung mittels einer ORC Anlage und der Verwendung einer Lüfterkühlung eignet sich diese Anlage gut für einen Vergleich mit dem bei Bernried geplanten Kraftwerk.

Der wesentlichste Unterschied zwischen dem Landauer und dem Bernrieder Kraftwerk ist die Größe der Anlagen. Hier ein Vergleich:

Kraftwerk Landau Kraftwerk Bernried
System: Hydrothermal Hydrothermal
Stromerzeugung: ORC Prozess ORC Prozess
Kühlungsart: Luftkühlung mit 15 Gebläsen Luftkühlung mit 66 Gebläsen
Thermalwasser Fördermenge: 50-70 l/s ca. 250 l/s
Thermalwasser-Temperatur: 160°C ca. 150°C
Anzahl Bohrungen: 2 4
Bohrtiefe: ca. 3000m Bohrtiefe: 4000 – 5000m
elektrische Leistung: 3 MW 10 MW
Wärmeleistung: 3-6 MW 14 MW
Betreiber/Verantwortlich: Geo-x GmbH BE-Geothermal GmbH


Anlagen vergleichbarer Größe, wie bei Bernried geplant, existieren in Deutschland noch nicht.

Mit geeichten Schallmeßgeräten haben die beiden Vertreter unserer Bürgerinitiative die Lärmemissionen am lüftgekühlten Geothermiekraftwerk Landau vorgenommen. Trotz der kalten Witterung, des abgesenkten Kraftwerksbetriebs und der schallschluckenden Schneedecke wurden in ca. 60m Entfernung 70dB(A) gemessen. Auf das Bernrieder Kraftwerk umgerechnet (über 4-mal so viele Gebläse) würden sich in dieser Entfernung 76dB(A) ergeben, was einer Verdopplung des Schalldrucks entspricht. Am Emissionsort (10m) ergibt sich damit, eine Lärmbelastung von ca. 90dB(A).

Lärmmessung - Geothermiekraftwerk Landau

Das Kraftwerk Landau sollte unter Volllast bis zu 3MW elektrischen Strom erzeugen und würde dann wahrscheinlich noch mehr Schall emittieren. Am Tag der Messung erlaubten die behördlichen Auflagen nach den Erdbeben unter dem Kraftwerk jedoch nur max. 45 bar Pumpenkopfdruck.
Das Kraftwerk in Bernried soll nach den letzten Angaben bis zu 10,5 MW elektrischen Strom erzeugen und statt mit nur mit 15 Lüftern wie Landau mit 66 Lüftergebläsen betrieben werden.
Gut vergleichbar ist der Ton, den das Kraftwerks aussendet, mit einem Verkehrsflugzeug auf dem Rollweg. Und zwar als Dauerton, der dann ohne jede Unterbrechung ständig zu hören ist.
Die folgende Filmaufnahme vom Tag der Messungen vermittelt einen Eindruck von den Lärmemissionen.

Organic Rankine Cycle ProzessLandau – Lärmmessung am Kraftwerk 28.1.10

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