Bernried – Standort bekannt gegeben – !!!
Auweiher
Heute, 4. 2. 10
BeGeothermal hat heute den geplanten Standort bekanntgegeben:
“Nach Auswertung umfangreicher seismischer Untersuchungen und Bewertung aller relevanten Standortfaktoren fiel die Entscheidung auf ein rund 1,2 Hektar großes Grundstück an der Bahnlinie Tutzing – Bernried, westlich der Klinik Höhenried. Bereits Mitte Mai soll es auf dem als „Höhenried West” bezeichneten Gelände mit dem Bau des Bohrplatzes losgehen, der Bohrbeginn ist für Juli vorgesehen. (…)
Notwendige Eingriffe in die Natur, so Steigenberger und Lutz K. Stahl, Geschäftsführer der Projektgesellschaft BE Geothermal, könnten an dem gewählten Standort geringstmöglich ausfallen.
So könne zum Beispiel die Erschließung über bereits bestehende Wege erfolgen, ferner sei ein weitgehender Schall- und Sichtschutz bereits durch die natürliche Geländeform gegeben.
Die erste Förderbohrung, die Ende des Jahres abgeschlossen sein soll, wird in 4.900 Meter Tiefe führen und soll rund 150 Grad heißes Thermalwasser mit einer Förderrate von ca. 125 Litern pro Sekunde erschließen. Nach Fertigstellung einer weiteren Förderbohrung und zweier Rückführbohrungen soll Ende 2012 die Inbetriebnahme des Geothermie-Heizkraftwerks erfolgen. Dieses wird ebenfalls auf dem Standort „Höhenried West” entstehen und 10,5 Megawatt elektrischer Leistung und rund 14 Megawatt Heizleistung bereitstellen.”
Hier ist der geplante Standort:
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3. 2. 10
Lt. Auskunft von Lutz-Karl Stahl bei der Tutzinger Gemeinderats-Sitzung
wird die BeGeothermal morgen, 4. Februar 10, eine Pressekonferenz geben und den gewünschten Kraftwerksstandort bekannt geben.
Den Standort für die Re-Injektion möchte LK Stahl erst im März veröffentlichen.
Wir rätseln also weiter:
Auf der Titelseite der website der BeGeothermal könne man den Standort lt. Herrn Stahl sehen…
Es fiel der Name Höhenried West
und die Frage kam auf, ob man “den Schandfleck” von der Strasse aus sehen könne…
AUWEIHER!
Mehr Informationen zur Planung des Kraftwerks Bernried auch unter “Bernried”
Stadt St. Gallen kommt für Schäden aus tiefer Geothermie auf
Projektleiter Marco Huwiler versicherte der Bevölkerung über TVO unlängst:
Für Menschen, Umwelt und Infrastruktur bestünde keinerlei Gefahr. «Da kann grundsätzlich nichts passieren.»
Vorsichtshalber fügte er an:
«Und sollte doch was passieren, wird die Stadt St. Gallen für Schäden aufkommen.»
150 Millionen-Projekt zwischen Gossau und Herisau, der Stadt St. Gallen und dem Bodenseeufer. 36 Gemeinden in vier Kantonen sind davon betroffen.
lesen – tagblatt.ch
“Bernried haftet unbürokratisch für alle Schäden die Bau und Betrieb des Kraftwerks der BE Geothermal GmbH verursachen.” wäre uns auch eine Schlagzeile wert.
Eine GmbH haftet nämlich mit gerade einmal 25.000,- EUR und wie die Versicherungsunternehmen zahlen, zeigen uns schon die Erfahrungen mit den Schäden in Landau und Basel. (Kamen, Staufen…)
Womit ein Beben ausgelöst wurde, lässt sich schwer nachweisen und das wissen auch die Versicherungen. Die Elementar-Versicherungen der Eigenheimbesitzer lehnen aus den selben Gründen ab. Ob es in Nähe eines Geothermiekraftwerks natürlich gebebt hat, lässt sich nämlich ebenso wenig nachweisen.
Und wie entschädigt man die Natur für verdichtete Waldböden, Beeinträchtigungen der sensiblen Wasserhaushalte am Starnberger See, Zerstörung von Torfmooren und Feuchtgebieten ?
Was bekommen Zweifarb-Fledermaus und Laubfrosch oder die Alpen-Smaragd-Libelle für den Verlust ihres Lebensraums?
Große Vorbehalte gegen geplante Geothermieanlage am Rimsinger Ei
BREISACH-OBERRIMSINGEN.
Unter Bedingungen hat der Oberrimsinger Ortschaftsrat in seiner jüngsten Sitzung dem Antrag der Badenova für eine geophysikalische Erkundung am Rimsinger Ei als Voruntersuchung für eine geplante Anlage zur geothermischen Stromerzeugung zugestimmt.
Dabei wurde festgehalten, dass diese Zustimmung keine weiteren Zugeständnisse auf mögliche Bohrungen oder den Bau von Anlagen bedeute. In der gut besuchten Sitzung in der Tuniberghalle trugen auch die Bürger viele Bedenken gegen eine Geothermieanlage vor.
Auch wurden Befürchtungen laut, dass Erdstöße die Sicherheit des AKW Fessenheim gefährden könnten.
Unzufrieden waren die Bürger mit den Auskünften zu Haftungsfragen. Bei einem Bau der Anlage wird es durch die mehrere Monate andauernden Bohrungen, die 24 Stunden am Tag erfolgen sollen, zu Lärmemissionen kommen. Ein weiterer Punkt auf der Liste der zahlreichen Bedenken war das Kraftwerk selbst.
Bisher gebe es keine Abnehmer für die entstehende Abwärme *
www.badische-zeitung – lesen
* Hinweis admin:
Die Wärmeauskopplung bei der geothermischen Stromerzeugung geschieht unabhängig vom Stromerzeugungsprozess in einem parallelen Prozess.
Dadurch, dass die Abwärme aus dem Stromerzeugungsprozess nicht wie bei einem Verbrennungskraftwerk genutzt werden kann, ergibt sich der Wirkungsgrad aus der verhältnismäßigen Aufteilung der Thermalwassermenge auf Stromerzeugung und Wärmenutzung.
siehe dazu:
Grundlagen der Stromerzeugung aus hydrothermaler Geothermie
Kraftwerkstechnik und Effizienz

Geothermie-Kraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung




BI … Starnberger See e.V.
Der Gänsefuß