Geothermie gerät unter Druck

Die Branche selbst geht inzwischen davon aus, dass sie im Jahr 2020 weniger als ein Prozent zum deutschen Strommix beitragen wird – während die anderen erneuerbaren Energien zusammen fast 50 Prozent prognostizieren. Die Relationen sind deutlich: Was die Geothermie in den kommenden zehn Jahren zubauen will, schafft die Windkraft bereits in einem einzigen Jahr und die Fotovoltaik in maximal zwei Jahren.

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Geothermie – ein Abenteuer

Man muss nur bohren, manchmal sehr tief, tausende von Metern. Und das ist kompliziert und riskant…
“Je tiefer die Bohrung reicht, desto ungenauer wird die Suche; selbst mit der höchsten Auflösung kann man in mehreren tausend Metern Tiefe allenfalls auf zehn oder hundert Meter genau sagen, wo gebohrt werden soll.”
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Tiefe Geothermie von Dr. Ludwig Lindner vom 10.07.2009
Bisher ist die tiefe Geothermie noch ein riskantes Unternehmen. Die Stromerzeugung ist sehr teuer und wird durch das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) subventioniert. Daher ist es sinnvoll, das Verfahren zunächst an ein oder zwei Projekten über viele Jahre zu erproben. Nur bei Wirtschaftlichkeit sollte in größerem Stil weiter gemacht werden.
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